1. Mannschaft

Die Spielberichte der 1. Mannschaft 21/22


Hainaer SV vs. SG Veilsdorf/ Heßberg0 - 4
SG Sachsenbrunn/ Crock vs. SG 1951 Sonneberg4 - 0
SC 06 Oberlind vs. TSV 1884 Sonneberg-West3 - 0
SV Eintracht Heldburg vs. SG Mendhausen/ Römhild1 - 3


1. Mannschaft 21/22

Hainaer SV vs. SG Veilsdorf/ Heßberg
0 : 4



Haina muss nachsitzen

 

Haina. Die SG Veilsdorf/Heßberg hat sich mit einem 4:0-Auswärtssieg am letzten Spieltag der Abstiegsrunde der Fußball-Kreisoberliga den Klassenerhalt gesichert. Gegner Hainaer SV muss dagegen am kommenden Wochenende in die Relegation gegen den Zweiten der Kreisliga-Meisterrunde, Blau-Weiß Heubisch.

 

Knackpunkt im Spiel gegen Veilsdorf war die 27. Minute: Hainas Christopher Härtter erwies seiner Mannschaft einen Bärendienst und erhielt für sein Dauermeckern innerhalb von 40 Sekunden zweimal Gelb. Doch trotz Unterzahl hatte Haina die besseren Möglichkeiten. Ein Treffer gelang jedoch nicht. Die letzten elf Minuten musste der HSV gar zu neunt auskommen. Leonard Höfer musste beim Stand von 0:2 nach einer Notbremse vom Platz.

 

Die Absteiger dieser Kreisoberliga-Saison heißen also: Mendhausen/Römhild, SG 1951 Sonneberg und TSV Sonneberg-West. Haina muss in die Relegation. Der HSV zog gegen die punktgleiche Eintracht aus Heldburg aufgrund der weniger erzielten Tore den Kürzeren. Awh

 

Quelle: Freies Wort, Lokalsport Hildburghausen vom 20.6.2022


 

Veilsdorf bleibt in der Kreisoberliga

 

Mit einem 0:4 schafft die SG Veilsdorf/Heßberg den Klassenerhalt, Gegner Haina muss dagegen in die Relegation – und hatte nach dem Spiel einigen Redebedarf.

 

Haina. Die Spielgemeinschaft aus Veilsdorf sichert sich mit diesem Auswärtssieg im Grabfeld den Klassenerhalt. Haina muss um den letzten freien Platz in der Kreisoberliga in die Relegation gegen den Tabellenzweiten der Kreisliga BW Heubisch.

 

Vor der Begegnung wurde Torwart Andre (Harry) Förtsch vom Hainaer SV verabschiedet. Der langjährige Keeper beendet seine Laufbahn. Die Gastgeber mussten von der Aufstellung her gleich mehrfach umstellen. Die beiden Torleute Matthias Engelmann und Jonas Bartholomäus fehlten. Dafür wurde Ronny Lindemann reaktiviert. Darüber hinaus fehlten Martin Hoffmann und Lukas Höfer.

 

Da konnten die Gäste mit 18 Mann – bei ihnen saß zunächst Torjäger Ronny Jauch nur auf der Bank – mehr aus dem Vollen schöpfen. Die Taktik der Elektrokeramiker sah deshalb wie folgt aus: Robert Herrmann spielte in der Sturmspitze, über die Außenpositionen agierten die enorm schnellen Angreifer Louis Kreußel und Paul Mitzenheim.

Letzterer war es auch, der die Gäste gleich mit dem ersten Torschuss in Führung brachte. Für die Gastgeber traf Andreas Heyn nur den Außenpfosten.

 

Mitte der ersten Halbzeit holte sich dann Christopher Haertter innerhalb von 40 Sekunden wegen einer Unsportlichkeit und anschließendem Meckerns die Ampelkarte ab und erwies hier seiner Mannschaft einen Bärendienst. Die Platzhirsche konnten dieses Unterzahlspiel allerdings lange kompensieren. Andreas Heyn rückte eine Position nach vorne und war nun vorderste Sturmspitze. In der Viertelstunde bis zur Halbzeit und auch die 15 Minuten nach dem Wechsel war der HSV das deutlich bessere Team und erarbeitete sich auch zahlreiche Möglichkeiten.

  

Nach einer sehenswerten Kombination über Tobias Hummel, Andreas Heyn und Thomas Löser rettete Marco Reimpell mit einer Fußabwehr. Nils Schulz scheitert freistehend am Abwehrbein von Karl Güntzel. Dann waren es Mannschaftskapitän Tobias Hummel und nach dem schnell ausgeführten Freistoß von Christian Fritsch erneut Nils Schulz, die in aussichtsreicher Position vergaben.

 

Nach Wiederbeginn ging es so weiter. Michael Hummel kam am langen Pfosten einen Schritt zu spät. Dann war es gleich drei Mal Andreas Heyn, der den Ausgleich auf dem Schlappen hatte. Bei seinem besten Versuch landete sein zu genau getimter Ball am oberen rechten Kreuzeck. Der anschließende Versuch von Tobias Hummel wurde auf der Torlinie geklärt. Und wenig später vergab erneut Thomas Löser freistehend.

 

Der längst überfällige Ausgleich wollte einfach nicht fallen. Das Pech klebte den Hainaern an den Schuhen. Apropos Schuhwerk – beim Steilpass auf Thomas Löser ging bei Mannschaftskapitän Tobis Hummel sogar der linke Schlappen kaputt und musste ersetzt werden.

 

Nach einer Stunde Spielzeit gaben dann die Elektrokeramiker nach Ewigkeiten wieder ein Lebenszeichen ab. Aber Ronny Lindemann im Tor klärte mit starken Paraden gegen Louis Kreußel und Willi Krauser. Auf der anderen Seite wurde Nils Schulz erneut mustergültig freigespielt. Aber auch diese Großchance führte nicht zu einem Treffer.

 

Der fehlende Mann bei Haina war auf dem Spielfeld nicht zu bemerken. Die Einheimischen kompensierten dies mit viel Laufarbeit und gutem Einsatz. Aber natürlich schwanden auch die Kräfte. Und deshalb war dann der zweite Treffer der Gäste auch schon eine Vorentscheidung. Haina versuchte alles, stellte zunächst auf Dreierkette um, später wurde auch noch Thomas Löser nach vorne beordert.

  

In der Schlussphase wurde der kleine HSV – nach der Roten Karte gegen Leonard Höfer wegen Notbremse nur noch mit acht Feldspielern – ausgekontert. Am Ende stand es dann 0:4. Und Haina muss bei gleicher Punktzahl und Tordifferenz gegenüber der Eintracht aus Heldburg wegen der weniger erzielten Tore nachsitzen und in die Relegation.

  

Die Gastgeber sahen dann nach dem Schlusspfiff noch Redebedarf mit dem Schiedsrichter. Hoffentlich wurde danach in der eigenen Kabine auch die 27. Spielminute angesprochen. Denn insgesamt über eine Stunde in Unterzahl war nicht zu kompensieren.awh

 

Strebinger (Nahetal-Waldau) – 200 – 0:1 L. Kreußel (5.), 0:2 R. Jauch (66.), 0:3 L. Kreußel (86.), 0:4 R. Müller (88.) – Gelb-Rot: Haina (27.) – Rot: Haina (79.) 

 

Haina: Lindemann, M. Hummel, Happ (68. Trautwein), Le. Höfer, Löser, Busam, T. Hummel, Fritsch (59. Diez), Schulz (83. Peschel), Heyn, Haertter

 

Veilsdorf: M. Reimpell, Güntzel, Sauerbrey, Börner, Kraußer, Fischer, Otto (68. Donner), E. Reimpell, Mitzenheim (46. Jauch), Kreußel (87. Heinkel), Herrmann (46. Müller)

 

Quelle: Freies Wort, Lokalsport Sonneberg + Hildburghausen vom 21.6.2022



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