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Die Zuschauer, die die weite Reise zurücklegten, aber etwas zu spät kamen, verpassten die entscheidende Szene. Denn der erste Angriff der Falken, der durch einen Pass von Hottenroth auf Lehmann eingeleitet wurde, führte gleich zum entscheidenden Tor. Lehmann war bis zur Grundlinie durchgedrungen, und seine präzise Eingabe verwandelte Löbel sicher aus Nahdistanz.
Die Falken hätten nun nachlegen müssen, denn sie hatten noch weitere Hochkaräter, die entweder der gegnerische Torwart Schlundt glänzend abwehrte oder von den Gäste-Stürmern überhastet vergeben wurden. Einzige gefährliche Aktion der Gastgeber in dieser Phase war ein Drehschuss von Buzer, der nur knapp über die Latte zielte.
Das Niveau sank nun zusehends. Die Falken konnten ihre herausgespielten Chancen einfach nicht zum beruhigenden 2:0 verwerten. In der zweiten Hälfte das gleiche Spiel, so dass die Falken eigentlich um ihren hochverdienten Sieg noch zittern mussten. Der Schlusspfiff war deshalb auch wie eine Erlösung. zez
Kirchheim: Schlundt, Behlau, Fließbach, Mey, Langer, Wosny, Löber, Schubert, Heyder, Buzer, Andres
Sachsenbrunn: Mittenzwei, Angermann, Kreußel, Löbel, Müller, Köhler, Gottschalk, Lehmann, Göhring, Hottenroth, Schmidt
60 – 0:1 Löbel (1.)
Quelle: Freies Wort, Lokalsport Hildburghausen vom 29.9.08
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