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Das neue Ziel: Meisterschafts-Playoffs - SON

 

Die abgebrochene Saison der Fußball-Kreisoberliga wird zwar gewertet, hat aber keine Wirkung. Nun steht ein neues Spieljahr bevor. 16 Teams kämpfen um Punkte, im Frühjahr folgen Meisterschafts- und Abstiegs-Playoffs.

 

Von Jürgen Eckstein und Ulrich Hofmann

 

SG 51 Sonneberg

 

Der Vorjahresmeister nimmt das Aufstiegsrecht zur Landesklasse nicht wahr. Sowohl in der Abteilungsleitung als auch im sportlichen Bereich gab es einige Veränderungen. Toni Schmidt, der viele Jahre das Tor der Wolkenrasen-Kicker hütete, ist nun Abteilungsleiter und zugleich Trainer. Astrid und Michael Stegle, die zusammen die Abteilung viele Jahre erfolgreich führten, wollen ins zweite Glied rücken. Sie werden jedoch Toni Schmidt einarbeiten und ihn unterstützen. Er wird nämlich nun auf dem Trainerposten gebraucht, da Sebastian Wenke zu seinem Stammverein, SV 08 Steinach, zurückgekehrt ist. „Wir haben einen breit aufgestellten Kader und versuchen, den Generationswechsel weiter voranzubringen", meint der Trainer. Mit Nils Räder (FC Hirschfeld), Patrick Florian (SC 06 Oberlind), Dominik Podellek (SV Gellershausen) stoßen drei Neuzugänge zum Team. Zudem werden die A-Junioren Tim Suffa (Angriff), Niels Baum (Abwehr), Jannik Albrecht (Torwart), Robert Schelhorn und Hannes Sollmann (beide Mittelfeld) viele Einsatzmöglichkeiten erhalten. Als Saisonziel hat man im Wolkenrasen die Plätze eins bis drei im Visier.

 

Vorstand/Präsident: Rolf Schwämmlein - Abteilungsleiter: Tony Schmidt

Trainer/Co-Trainer: Tony Schmidt/Claus Bauer

Zugänge: Nils Räder (Hirschfeld), Patrick Florian (SC 06 Oberlind), Dominik Podelleck (SV 1920 Gellershausen), Niels Baum, Robert Schelhorn, Hannes Sollmann (alle eigener Nachwuchs)

Abgänge: Tony Schmidt (nun Trainer), Sebastian Wenke (SV 08 Steinach), Sebastian Rierl (pausiert), Stefan Gruber (Laufbahn beendet/Standby) Philipp Scheler (nun Trainer der 2. Mannschaft)

 

Aufgebot: Jannik Albrecht, Niels Baum, Christopher Baumann, Markus Büchner, Patrick Florian, Martin Friedrich, Robert Fritzlar, Robert Herczku, Markus Mahr, Peter Knerr, Pascal Koch, Andy Marsiske, Rico Marsiske, Dominik Podelleck, Nils Räder, Ronny Röß, , Tim Schymura, Tim Suffa, Robert Schelhorn, Hannes Sollmann, Kevin Wendel, Dominik Wenke, Louis Wittmann

 

Anzahl der Spieler: 23

Zielstellung: Platz 1 bis 3

 


SC 06 Oberlind

 

Der Vorjahresdritte hat deutlich an Qualität gewonnen. „Wir wollen wieder attraktiven Fußball spielen und die Meisterschafts-Playoffs erreichen", nennt Trainer Nico Eber das Ziel. Die Aussichten sind gut, denn Lukas Meier kehrte nach einem Jahr beim Thüringenligisten 1. FC Sonneberg 04 zu den Grün-Weißen zurück. Zudem stehen die Routiniers Chris Haupt und Christoph Zeh wieder zur Verfügung. Und aus dem eigenen Nachwuchs rücken mit Colin Scholz, Nic Zeiger, Ben Sauerteig und Niklas Meißner gleich vier junge Talente nach, die das Potenzial haben, sich selbst und die Mannschaft nach vorne zu bringen.

 

Vorstand/Präsident: Steffen Haupt - Abteilungsleiter: Eric Bischoff

Trainer/Co-Trainer: Nico Eber/Thomas Müller - Mannschaftsleiter: Eric Bischoff

Zugänge: Lukas Meier (1. FC Sonneberg)

Abgänge: Patrick Florian (SG 51 Sonneberg)

 

Aufgebot: Christian Bauer, Markus Baumann, Carlo Bischoff, Tassilo Blankenburg, Nico Eber, Cosmin Enuta, Kevin Geßwein, Chris Haupt, Tino Jäger, Niklas Kluge, Lukas Meier, Julius Meusel, Adrian Müller, Paul Nerlich, Michael Pfeffer, Mika Pohl, Martin Röder, Andreas Rudolph, Julian Schmidt, Roman Sofronow, Martin Wehner, Sascha Weigelt, Martin Zapf, Christoph Zeh, Maximilian Zeh

 

Anzahl der Spieler: 25

Zielstellung: Meisterschafts-Playoff

 


SC 09 Effelder

 

Viele recht erfolgreiche Spieljahre hat der SC 09 (4.) in der jüngeren Vergangenheit absolviert. Bei den Hinterländern war es in diesem Jahr recht ruhig, was Veränderungen anbetrifft. Erfolgscoach Frank Vogel schwingt weiter den Taktstock. Freilich wird Toni Lenkardt, der nach einem abermaligen Kreuzbandriss die Schuhe an den Nagel hängte, auf dem Platz fehlen, aber Toni wird dem Verein in einer anderen Funktion zur Seite stehen. Während Maximilian Engel nach Haarbrücken wechselte, haben sich den 09ern Dustin Götz und Philip Baumann (Mengersgereuth- Hämmern) angeschlossen. In der Vorbereitung hat sich auch Jeff- Kevin Krasemann schwer verletzt. „Unser Saisonziel ist das Erreichen der Meisterschafts-Playoffs", sagt Trainer Frank Vogel.

 

Vorstand/Präsident: Tino Schwesinger - Abteilungsleiter: Bernd Porazil

Trainer: Frank Vogel - Mannschaftsleiter: Norbert Brehm

Zugänge: Philipp Baumann (Mengersgereuth-Hämmern), Dustin Götz (reaktiviert), Nils Schmidt (FC Blau-Weiß Schalkau)

Abgänge: Maximilian Engel (Haarbrücken)

 

Aufgebot: Philipp Baumann, Michael Funke, Robert Gehrke, Agim Halilaj, Dustin Götz, Erik Hofmann, Andy Kob, Jeff-Kevin Krasemann, Bastian Leipold, Robin Porazil, Florian Scheidemann, Nils Schmidt, Robert Schmid, Tino Schwesinger, Robin Siebenäuger, Louis Traut, Tristan Traut, Florian Töpfer, Robin Wache

 

Anzahl der Spieler: 19

Zielstellung: Aufstiegsrunde, danach mindestens 5. Platz

  


SV Isolator Neuhaus-Schierschnitz

 

„Ich bin nun das dritte Jahr als Trainer im Amt, da wäre es schön, wenn wir einen Titel holen könnten", sagt Frank Rosenbauer, Trainer beim Vorjahresfünften. Die Sterne stehen bei der „Iso" auch gut, denn mit dem Landesliga- und Landesklasse- erfahrenen David Motschmann, der vom FC Sonneberg zu seinem Heimatverein zurückkehrte, haben die Unterländer noch einmal deutlich an Qualität dazugewonnen. Zudem wurde Daniel Heinze (SV 1920 Mupperg) für die Offensive verpflichtet. Damit hat die „Iso" neben Marcel Winkler und Martin Gelbricht einen weiteren Knipser. Der Kader  der Unterländer wurde weiter verbreitert, denn nunmehr sind Niklas Rockstroh (Abwehr) und Adrian Enke (Mittelfeld) fest im Team mit dabei. Und im Herbst werden weitere A-Junioren dazustoßen.

 

Vorstand/Präsident: Steffen Breitung - Abteilungsleiter: Reinhard Meusel

Trainer/Co-Trainer: Frank Rosenbauer/Steffen Motschmann - Mannschaftsleiter: Toni Stammberger

Zugänge: David Motschmann (1. FC Sonneberg), Daniel Heinze (SV 1920 Mupperg), Niclas Rockstroh, Adrian Enke, Arne Schönheit (alle eigener Nachwuchs)

Abgänge: keine

 

Aufgebot: Moritz Baumgarten, Andreas Ehnes, Adrian Enke, Martin Gelbricht, Maurice Gelhaar, Daniel Heinze, Sascha Kempf, Stefan Kuot, Sebastian Malter, Mario Mathes, Klaus Meusel, David Motschmann, Steffen Motschmann, Niclas Rockstroh, Justin Rosenbauer, Karl Schindhelm, Ludwig Schmidt, Marcel Schramm, Tobias Schröter, Arne Schönheit, Marcel Winkler, Daniel Wöffler

 

Anzahl der Spieler: 22

Zielstellung: vorderes Tabellendrittel (Platz 1 bis 5)

 


TSV 1884 Germania Sonneberg-West

 

So gar nicht nach Plan verlief die Vorsaison bei den Bettelheckern (13.). Ständig wechselten Licht und Schatten; die „Westler" waren fast ständig in Abstiegsgefahr. Der Trainer wurde gewechselt; Andreas Schröder beerbte Sven Brückner. Der neue Coach konnte seine Männer aufgrund der Pandemie bislang noch gar nicht wirklich führen. Fakt ist aber, die Bettelhecker Mannschaft hat wesentlich mehr Potenzial als das zuletzt abgerufene. Spieler wie beispielsweise Patrick Bauer und Johannes Roth haben eine hohe Qualität. Freilich schmerzen die Abgänge von Marcel Recknagel und Dominik Liesmann, die beide zum Landesklassisten SV 08 Steinach wechselten. Aber die Germania verfügt weiter über einen guten Spielerkader, der viel verspricht. „Neuzugänge können wir nicht vermelden. Deshalb gibt es für uns nur ein Saisonziel – den Klassenerhalt", sagt Trainer Andreas Schröder.

 

Vorstand/Präsident: Stephan Brückner - Abteilungsleiter: Silvana Rößler

Trainer/Co-Trainer: Andreas Schröder/Johannes Döbrich - Mannschaftsleiter: Silvana Rößler

Zugänge: Franz Liebermann (eigener Nachwuchs)

Abgänge: Marcel Recknagel, Dominik Liesmann, Michael Köhler Philipp Jähnert (alle SV 08 Steinach)

 

Aufgebot: Tobias Bauer, Patrick Bauer, Jonas Döbrich, Max Geisensetter, Christian Götz, Philipp Holland, Robert Koch, Franz Liebermann, Steffen Lippmann, Lukas Nagel, Moritz Popp. Robin Räder, Fabian Rädlein, Martin Rauch, Franz Rebhan, Johannes Roth, Nico Schmidt, Marco Stärker, Fabian Truthän

 

Anzahl der Spieler: 19

Zielstellung: Klassenerhalt

 

Quelle: Freies Wort, Lokalsport Sonneberg vom 2.9.2020

 

Das neue Ziel: Meisterschafts-Playoffs - HBN
 

Die abgebrochene Saison der Fußball-Kreisoberliga wird zwar gewertet, hat aber keine Wirkung. Nun steht ein neues Spieljahr bevor. 16 Teams kämpfen um Punkte, im Frühjahr folgen Meisterschafts- und Abstiegs-Playoffs.

Von Ulrich Hofmann

 

Insgesamt 67 Männermannschaften – drei Teams weniger gegenüber dem Vorjahr – haben für die am 5. September beginnenden Spielserie 2020/21 gemeldet. Die Saison beginnt aus den bekannten Gründen der Corona-Pandemie in diesem Jahr vier Wochen später und geht ohne Eröffnungsspiel über die Bühne. In der Kreisoberliga Südthüringen gibt es folgende Änderungen: Alle 14 Teams der vergangenen Saison – die ersten vier Mannschaften verzichteten auf den möglichen Landesklasse-Aufstieg – verbleiben in der höchsten Kreisspielklasse. Dazu kommen als Aufsteiger aus der Kreisliga die SG Mendhausen/Römhild (als Tabellendritter und der Punktewertung nach der Quotienten-Rechnung) und nach dem Relegationsspielsieg über die SG Lauscha/Neuhaus der SV Eintracht Heldburg. Die Konstellationen der Teams aus dem Landkreis Hildburghausen und dem Landkreis Sonneberg haben sich dadurch noch stärker in Richtung Hildburghausen verschoben. Diesmal sind es elf Kreisteams aus Hildburghausen und fünf Mannschaften aus dem Sonneberger Kreis.

 

Erlauer SV Grün-Weiß

Der Erlauer SV ist einer der Dauerbrenner der 2012 neu gegründeten Kreisoberliga. Die Grün-Weißen nehmen ihre neunte Saison in dieser Liga in Angriff. Mit Hinblick auf diese gab es sowohl im Spielerkader, auf der Trainerbank und in der Vorstandschaft einige Veränderungen. So kam es in der ersten Mannschaft zu einem ziemlichen Aderlass. Stammkeeper Alexander Zaschke und Matthias Burand haben ihre Laufbahn beendet. Vier weitere Spieler wollen nach Verletzungen und Trainingsrückstand kürzertreten. Sebastian Heß wechselte zum TSV 1911 Themar und Christoph Wilke hat sich dem neu gegründeten Verein FC Zella-Mehlis angeschlossen. Routinier Dominik Eggemann steht nach seinen Stationen als Spieler in Jena, Stendal, Haldensleben, Aubstadt, Sonnefeld, Suhl, Sachsenbrunn/ Fehrenbach und Sachsenbrunn/ Crock vor seiner dritten Saison in Erlau. Allerdings muss auch er gesundheitsbedingt (Bandscheibe) kürzertreten. Diesen acht Abgängen stehen nur drei Neuzugänge gegenüber. Dabei handelt es sich um Philipp Allzeit im Tor sowie die beiden Youngster Tim Lenz und Lauritz Bräunig. Der Suhler Allzeit kommt vom FSV Eintracht Hildburghausen, wo er sich überraschenderweise abgemeldet hat. Auf der Trainerbank arbeiten das Duo Marko Frühauf und Wolfgang Triebel nicht mehr zusammen. Frühauf will sich eine Pause als Trainer nehmen. Als Spieler bleibt er den Grün-Weißen jedoch weiterhin erhalten.

 

Vorstand/Präsident: Nico Herfurth; Abteilungsleiter: Rene Scherschenko;

Trainer: Wolfgang Triebel - Mannschaftsleiter: Nico Herfurth

Zugänge: Philipp Allzeit (FSV Eintracht Hildburghausen), Lauritz Bräunig (SV 03 Eisfeld), Tim Lenz (SC 07 Schleusingen)

Abgänge: Sebastian Heß (TSV 1911 Themar), Christoph Wilke (FC Zella-Mehlis), Mathias Burand (Karriereende), Alexander Zaschke (Karriereende) Niklas Erkenbrecher, Thomas Franzke, Konstantin Wagner, Björn Weißbrodt (alle 2. Mannschaft)

 

Aufgebot: Philipp Allzeit, Florian Annemüller, Nico Birkenwald, Lauritz Bräunig, Phil Drews, Dominik Eggemann, Johannes Gratz, Robert Greiner, Ludwig Gruchenberg, Philipp Heidmüller, Florian Hellmich, Hannes Keller, David Krämer, Tim Lenz, David Leue, Kevin Papst, David Pfeufer, Benjamin Pilz, Philipp Rienecker, Martin Reckihn, Rico Strauch, Tim Wohlleben

 

Anzahl der Spieler: 22

Zielstellung: unter die ersten 8

 


SG Goßmannsrod

 

Die Spielgemeinschaft, die in ihrem letzten Testspiel mit einem 3:1-Erfolg über Thüringenligist Sonneberg aufhorchen ließ, hat die dritte gemeinsame Kreisoberliga-Saison hinter sich. Nach dem Vizemeistertitel im ersten Jahr und dem vierten Platz im Vorjahr war es diesmal in der Endabrechnung der siebte Rang. Nach den Abgängen der Stammkräfte Falko Barthelmann, Chris Diller und Stefan Oeckel (alle Karriereende) und dem Wechsel von Tobias Schmidt nach Fehrenbach lautet bei der Spielgemeinschaft nunmehr das Motto „Jugend voran". Mit Maurizio Muche im Tor und den Feldspielern Aaron Langenhan, Julian Wagner, dem pfeilschnellen Fabian Schilling und Leon Reich stehen gleich fünf Youngster auf dem Sprung in die Kreisoberliga. Dahinter scharren mit Paul Kusch, Paul Heß, Lukas Witter und Julian Ehrhardt vier weitere Akteure – sie können alle noch A-Junioren spielen – mit den Fußballschuhen. Damit hat die SG gleich neun Spieler mit 19 Jahren und jünger in der Hinterhand.

 

Vorstand/Präsident: Horst Dressel - Abteilungsleiter: Falk Kirchner

Trainer: Detlef Pleger/Andreas Stickel - Mannschaftsleiter: Falk Kirchner

Zugänge: Aron Langenhan, Maurizio Muche, Leon Reich, Fabian Schilling, Julian Wagner (alle eigener Nachwuchs)

Abgänge: Falco Barthelmann, Chris Diller, Stefan Oeckel (alle Karriere beendet), Tobias Schmidt (VfB Grün Weiß Fehrenbach)

 

Aufgebot: Kevin Diller, Patrick Eibisch, Rico Heuer, Mario Langbein, Aron Langenhan, Matthias Matthäi, Maurice Muche, Marcel Pleger, Toni Pleger, Leon Reich, Fabian Schilling, Andreas Schmidt, Sebastian Schmidt, Christian Schwabbacher, Sebastian Schwabbacher, Max Wagenschwanz, Julian Wagner

 

Anzahl der Spieler: 17

Zielstellung: Mittelfeldplatz

 


Hainaer SV

 

Mit dem höchsten Altersdurchschnitt von 30 Jahren geht der Hainaer SV in die neue Spielserie. Schon seit Jahren gelingt es dem HSV nicht, sich wie gewünscht zu verjüngen. In den höheren Altersklassen gibt es keine eigene Jugend. Und auch heuer gibt es keine Zugänge zu verzeichnen. Gleich vier Mann haben die Grabfelder im Sommer verlassen. Verletzungsbedingt musste Daniel Mai seine Fußballschuhe an den berühmten Nagel hängen. Er ist nicht mal annähernd zu ersetzen. Für den HSV wäre es sicherlich vorteilhaft, wenn er seine Erfahrungen in naher Zukunft als Mannschaftsleiter einbringen würde. Die letztjährigen Zugänge Jascha Wolf (SV 07 Häselrieth) und Jonas Chilian (TSV 1868 Ummerstadt) wechseln zu ihren Stammvereinen zurück. Pascal Korn arbeitet schon einige Zeit in Coburg und möchte sich aufgrund der großen Entfernung ins Grabfeld einen Verein in Bayern suchen.

 

Vorstand/Präsident: Wolfgang Schmidt - Abteilungsleiter: Martin Ansorg

Trainer/Co-Trainer: Thomas Hummel/Manfred Hummel - Mannschaftsleiter: Thomas Hummel

Zugänge: Nils Schulz (SV Einhausen)

Abgänge: Daniel Mai (Karriere beendet), Jascha Wolf (SV 07 Häselrieth), Jonas Chilian (TSV 1868 Ummerstadt), Pascal Korn (unbekannt)

 

Aufgebot: Florian Ansorg, Martin Ansorg, Jonas Bartholomäus, Julian Busam, Sebastian Diez, Mathias Engelmann, Christian Fritsch, Jens Gundelwein, Christopher Härtter, Michele Happ, Florian Hermann, Leonard Höfer, Lukas Höfer, Martin Hoffmann, Michael Hummel, Tobias Hummel, Andy Mai, Thomas Löser, Hadi Muhammadali, Philipp Rekittke, Nils Schulz, Andre Winter

 

Anzahl der Spieler: 22

Zielstellung: obere Tabellenhälfte

 


SV Eintracht Heldburg

 

Die Eintracht von der Veste ist nach fünf Jahren wieder zurück in der Kreisoberliga. Im Relegationsspiel gegen die Spielgemeinschaft Lauscha/Neuhaus nutzten die Unterländer ihre Chance. Im Veilsdorfer Weihbachgrund behielten sie mit 2:1 die Oberhand. „In der Kreisliga waren wir gezwungen, das Spiel selbst zu machen. Hier müssen wir uns als Aufsteiger umstellen. Wir treffen auf technisch stärkere Spieler. Wir wollen in unserem Spiel weniger Chancen der Gegner zulassen und vorne selbst effektiver werden", so Trainer Marko Weigand über die neue Herausforderung.

Zum Saisonauftakt haben die Unterländer allerdings ein Torwartproblem. Mit Fynn Schlemmer, Kevin Kaiser, Ronny Steigmeier und Robin Heybach sind alle Torleute des Vereins verletzt. „Wir arbeiten aber intensiv an einer zeitnahen Lösung", so der Coach. Aktuell hütet Benjamin Menzel, der bereits im Nachwuchs zwischen den Pfosten stand, das Tor.

 

Vorstand/Präsident: Mirko Oehrl - Abteilungsleiter: Matthias Stoll

Trainer: Marko Weigand - Mannschaftsleiter: Michael Reukauf

Zugänge: Stefan Wirsing (Coburg-Neuses), Louis Herbst (FC Coburg)

Abgänge: keine

 

Aufgebot: Max Adelmann, Michel Adelmann, Stefan Berchner, Sebastian Clauß, Sören Dömming, Christian Gössinger, Tobias Graßmuck, Denny Hartung, Christoph Hessenauer, Eric Hummel, Kevin Kaiser, Max Klinnert, Christian Krämer, Lutz Lehmann, Benjamin Menzel, Christoph Nogaj, Kevin Roth, Fynn Schlemmer, Kenny Schmidt, Philipp Schmidt, Stephan Schmidt, Peter Westhäuser

 

Anzahl der Spieler: 22

Zielstellung: Klassenerhalt

 


SG Mendhausen/Römhild

Die Spielgemeinschaft aus dem Grabfeld hat sich zu einer Fahrstuhlmannschaft entwickelt. 2016/17 gelang erstmals der Aufstieg in die Kreisoberliga. Im Premierenjahr belegte die Mannschaft den zwölften Platz. Aber 2019 musste dann der Weg zurück in die Kreisliga angetreten werden. Doch nach einem Jahr Kreisliga kehren sie nun in das Oberhaus auf Kreisebene zurück. Im dritten Jahr der Zugehörigkeit in der höchsten Kreisspielklasse lautet das Saisonziel Klassenerhalt. „Wir sind ja überraschenderweise aufgestiegen, vielleicht auch ein Jahr zu früh. Aber das ist nun mal so und deshalb stellen wir uns der Herausforderung. Eigentlich wollten wir unsere A-Juniorenspieler nach und nach in den Männerbereich integrieren. Gleich neun Nachwuchskicker könnten wir bei den Männern einsetzen. Diese wollen wir individuell integrieren. Wie uns das gelingt, müssen wir abwarten. Es ist nach wie vor ein großer Schritt von den A-Junioren in den Männerbereich. Wir wollen es mannschaftlich geschlossen angehen. Uns ist bewusst, dass es vom ersten Spieltag an schwer werden wird", sagt SG-Trainer Alexander Bäßler.

 

Vorstand/Präsident: Jan Floßmann - Abteilungsleiter: Alexander Bäßler

Trainer/Co-Trainer: Alexander Bäßler/Rene Amberg - Mannschaftsleiter: Alexander Bäßler

Zugänge: Andreas Heyn (Rimpa)

Abgänge: Philipp Schwab (Streufdorf), Christian Hirn (TSV 08 Gleichamberg)

 

Aufgebot: Robert Erkenbrecher, Jan Floßmann, Maximilian Floßmann, Florian Freund, Lukas Hamacher, Christian Hirn, Christian Hoffmann, Björn Kestler, Philipp Kopp, Christoph Neumann, Hannes Preuß, Hannes Ristau, Andreas Saske, Fabian Schmidt, Laurenz Schöppach, Manuel Schütz, Philipp Schwab, Ralf Seidenath, Ron Seidenath, Max Taubitz, Zakiyu Umar

 

Anzahl der Spieler: 21

Zielstellung: Klassenerhalt

 


SV 07 Milz

 

Nach dem Herzschlagfinale 2018/ 19 und dem Relegationssieg in letzter Sekunde gegen Häselrieth sollte alles anders werden. Und die Grabfelder hielten Wort. Mit dem Duo Wolfgang Goldbach aus Fladungen als Cheftrainer und Co-Trainer Markus Arnhold aus Römhild wurde eine bocksteife Saison gespielt. Die Milzer mischten von Beginn an oben mit und lagen beim Saisonabbruch auf Platz zwei. Aber auch sie verzichteten – wie alle in Frage kommenden Teams – auf den Aufstieg in die Landesklasse. Etwas überraschend gaben Goldbach und Arnhold ihre Ämter im Sommer ab. Für den in Bayern wohnenden Goldbach sind die Aufwände zu groß, Arnhold nimmt sich eine fußballerische Auszeit. Deshalb musste gehandelt werden. Mit Andre Mohr akquirierte Eppler einen jungen und erfolgshungrigen Trainer. Andre Mohr – Inhaber der Trainer-C-Lizenz – ist kein Unbekannter im Grabfeld. Ganze neun Jahre spielte er beim Lokalrivalen der Milzer in Haina. Und auch heute ist mit Florian Eppler noch ein Spieler in seinem Kader, gegen den er damals noch um Punkte spielte. „Früher habe ich zudem mit Jan Eppler und Jan Lautensack zusammengespielt. Heute trainiere ich deren Jungs", zeigt Mohr weitere Parallelen auf.

 

Vorstand/Präsident: Daniel Eppler - Abteilungsleiter: Daniel Eppler

Trainer/Co-Trainer: Andre Mohr/noch nicht besetzt - Mannschaftsleiter: Daniel Eppler

Zugänge: keine

Abgänge: keine

 

Aufgebot: Johannes Arnhold, Udo Endter, Daniel Eppler, Dominik Eppler, Florian Eppler, Johannes Eppler, Randy Gundelwein, Sebastian Hebig, Toni Jacob, Andre Kupfer, Matthias Krämer, Marvin Lautensack, Sascha Lautensack, Dominik Licht, Michael Mai, Jan Matz, Stefan Peter, Maximilian Preuße, Andre Reß, Nico Schwamm, Felix Supp, Daniel Sommer

 

Anzahl der Spieler: 20

Zielstellung: Erreichen der Meisterschaftsrunde

 


SG Sachsenbrunn/Crock

Die SG hatte nach dem letztjährigen Abstieg aus der Landesklasse in der Kreisoberliga einen schwierigen Stand. Sie bewegte sich tabellarisch immer gerade so über der Abstiegszone. Am Ende war es der 12. Tabellenplatz. Dabei gelangen der SG Sachsenbrunn/ Crock in den 15 Begegnungen nur vier Siege. Was noch auffällt, ist, dass die Spielgemeinschaft mit 46 Gegentreffern die meisten Gegentore aller 14 Kreisoberligisten hinnehmen musste. Das ist sicherlich auch etwas, an dem der Trainer mit seinem Team arbeiten wird. Apropos Trainer: Coach Norbert Rebhan und die Mannschaft gingen im Herbst getrennte Wege. Der Nachfolger war hier Volker Fuchs aus Steinheid. Wegen Corona kam er allerdings zu keinem einzigen Pflichtspiel. Sein Kontrakt war dann auch nur bis zum Sommer ausgehandelt. Eine Verlängerung kam nicht in Betracht. Deshalb sitzt nun seit der Vorbereitung der Spielserie 2020/21 Enrico Amend, der zuletzt die Geschicke von Ligakonkurrent Veilsdorf/ Heßberg leitete, auf der Trainerbank.

 

Vorstand/Präsident: Randy Zetzmann - Abteilungsleiter: Stefan Franz

Trainer/Co-Trainer: Enrico Amend/Michael Beez - Mannschaftsleiter: Dirk Leis

Zugänge: Sebastian Beker (SV 03 Eisfeld)

Abgänge: Philipp Christian (SV GW Waldau), Philipp Heun (SV 03 Eisfeld)

 

Aufgebot: Jonathan Attig, Sebastian Beker, Marco Bock, Mathias Dötsch, Stefan Franz, Andy Grimmer, Benjamin Göhring, Julian Herrndorf, Benjamin Kirchner, Daniel Kirchner, Jonathan Kirchner, Martin Lehr, Frederik Leis, Maximilian Leis, Jannick Luther, Raiko Mittenzwei Alexander Niller, Julian Reinhardt, Patrick Schmidt, Sascha Schmidt

 

Anzahl der Spieler: 20

Zielstellung: Tabellenmittelfeld

 


SC 07 Schleusingen

 

Die Schleusinger spielten als letztjähriger Aufsteiger eine ordentliche Saison. Viele erinnern sich noch an den 7:0-Kantersieg im Saisoneröffnungsspiel gegen Schönbrunn. Nach 51 Sonneberg und Milz hatten sie mit 38 Toren den drittbesten Angriff.

„Diese Offensivpower wollen wir beibehalten. Aber in der Defensive müssen wir weniger zulassen", sagt Trainer Markus Lauth. „Wir haben eine relativ junge Mannschaft. Da fehlt es zeitweise noch etwas an Konstanz. Aber wir haben die Vorbereitung auch genutzt, um ein weiteres Spielsystem einzuführen." Doch gleich zu Beginn der Spielserie müssen die Burgstädter improvisieren. Jonas Pehlke (Tätigkeit im Ausland) und Stammkeeper Adrian Meciejczyk (Hausbau) werden nicht immer zur Verfügung stehen. Im Tor wäre Samuel Luckau eine Alternative. Er stand im Nachwuchsbereich schon einmal zwischen den Pfosten. Erreichen der Aufstiegsrunde lautet die selbstbewusste Zielstellung für das Spieljahr 2020/21.

 

Vorstand/Präsident: Patrick Hellmann - Abteilungsleiter: Ingolf Reinhard

Trainer/Co-Trainer: Markus Lauth/Uwe Kummer - Mannschaftsleiter: Thomas Kühhirt

Zugänge: Benjamin Herzog (Spfr. Großgründlach), Ben Förste (1. Suhler SV 06), Samuel Luckau (2. Mannschaft)

Abgänge: Christian Günther (FSV Rot-Weiß Tabarz), Manuel Thorwirth (Karriereende), Paul Lohfink, Oliver Arnold (SV Schleusegrund Schönbrunn)

 

Aufgebot: Modou Dampha, Ben Förste, Fabian Hartung, Nils Hellmuthhäuser, Benjamin Herzog, Sören Heß, Pino Heun, Marius Kolk, Samuel Luckau, Adrian Meciejczyk, Jonas Pehlke, Lukas Reinhardt, Pamodou Sanyang, Roberto Sauer, Lukas Schmidt, Christian Zetzmann

 

Anzahl der Spieler: 18

Zielstellung: Erreichen der Aufstiegsrunde

 


SV Schönbrunn

 

Der SV Schleusegrund Schönbrunn steht vor seiner dritten Saison in der Kreisoberliga. Und das mit nahezu unverändertem Kader. Die Zielsetzung in diesem Spieljahr lautet, einen der begehrten Plätze unter den ersten acht für die Aufstiegsrunde zu ergattern. „Irgendwie ist es diesmal komisch. Nun kommt zunächst eine Spielserie mit nur einer Begegnung gegen jede Mannschaft. So etwas hatten wir noch nicht. Wobei wir mit unseren Heimansetzungen nicht unzufrieden sind. Aber auch diese Spiele müssen erst absolviert werden", so Trainer Dirk Forkel. Die Elf vom Schleusegrund hat eine recht passable Vorbereitung gespielt. Nur gegen den Landesklasse-Aufsteiger Goldlauter gab es eine Niederlage. Aber auch hier war der Coach nicht unzufrieden. Denn seine Mannschaft hat zwischenzeitlich einen 0:2-Rückstand wettgemacht. Und das an diesem Tag ganz ohne Stürmer.

 

Vorstand/Präsident: Marc-Andre Möhring - Abteilungsleiter: Markus Fleischhauer

Trainer/Co-Trainer: Dirk Forkel/Jens Möhring - Mannschaftsleiter: Jens Möhring

Zugänge: Paul Lohfink (SC 07 Schleusingen)

Abgänge: keine

 

Aufgebot: Mahmud Al-Musa, Ricco Arnold, Tim Czossek, Marcel Eichhorn Markus Fleischhauer, Adrian Gllareva, Max Gehring, Nils Großer, Nico Hanf, Michael Hartleb, Niklas Heß, Nick Hofmann, Max Holland, Mirco Kiebler, Florian Krauße, Paul Lohfink, Tino Luther, Marc-Andre Möhring, Patrick Neumann, Benjamin Pfeiffer, Felix Urban, Tom Wackes

 

Anzahl der Spieler: 22

Zielstellung: unter die ersten 8

 


SG Veilsdorf/Heßberg

 

Die Zuschauer im Veilsdorfer Weihbachgrund haben eine ganz schwache Saison ihrer Schützlinge erlebt. Beim Saisonabbruch hatte die Mannschaft – auf dem letzten Tabellenplatz liegend – gerade Mal sieben Punkte auf dem Konto. Damit wäre das Team fast in die Kreisliga abgestiegen. Aber dann kam Corona und somit verblieben auch die Elektrokeramiker in ihrer jeweiligen Klasse.

Dabei haben die Veilsdorfer doch schon ganz andere Zeiten erlebt. Von 1990 bis 2002 kickten die Elektrokeramiker in der Landesliga Thüringen. Und 1962/63 spielten die Veilsdorfer gar in der zweiten DDR-Liga. Stahl Eisleben, Motor Suhl, Dynamo Erfurt, KW Tiefenort, Motor Zeiß Jena, Chemie Schwarza, Motor Rudisleben, Motor Neuhaus-Schierschnitz, Motor Sonneberg, Glückauf Bleicherode, Lok Meiningen, Motor Erfurt Nord und Chemie Lauscha, lauteten die damaligen Gegner. Das neue Trainergespann Sandro Heinkel und Mathias Eberhardt (dazu kam auch noch Fitnesstrainer Oliver Weiß) hatten die Mannschaft in der letztjährigen Winterpause übernommen. Da aber seit Corona keine Pflichtspiele ausgetragen wurde, feiert die neue sportliche Leitung nun erst zum Saisonstart ihren Einstand.

 

Vorstand/Präsident: Tom Otto - Abteilungsleiter: Dittmar Börner

Trainer/Co-Trainer: Sandro Heinkel/Mathias Eberhardt - Mannschaftsleiter: Daniel Garber

Zugänge: Tim Fischer (eigener Nachwuchs)

Abgänge: Jonathan Morgenroth (SV 1920 Gellershausen), Michael Hoffmann, Peter Wirsing (beide II. Mannschaft)

 

Aufgebot: Niklas Anschütz, Steven Brandt, Jan Börner, Maximilian Donner, Martin Fischer, Tim Fischer, Lukas Fuchs, Sören Frischmuth, Karl Güntzel,  Lukas Heinkel, Robert Herrmann, Ronny Jauch, Florian Kambach, Willi Kraußer, Christian Möller, Richard Müller, Tom Otto, Max Rädlein, Elias Reimpell, Marco Reimpell, Andy Schneider, Andy Steitz, Jonas Trier

 

Anzahl der Spieler: 23

Zielstellung: Klassenerhalt

 


SV 08 Westhausen

Der zweite Dino der Kreisoberliga hatte in vergangenen Saison nach Veilsdorf (17 Treffer) mit lediglich 19 Toren den zweitschlechtesten Angriff. In der Sommerpause haben sich die Unterländer aber quasi in der allerletzten Minute verstärkt. Mit Pascal Wagenschwanz ist ein abschlussstarker Stürmer von Kreisligist Häselrieth zum SV08 gewechselt. 69 Kreisliga-Partien absolvierte der Stürmer in den vergangenen vier Jahren für Häselrieth und erzielte dabei 85 Tore. Im Schnitt trifft er also mehr als ein Mal pro Partie. Und bei diesem Wechsel bewahrheitete sich auch das alte Fußballsprichwort „Spieler holen Spieler". So kickte Wagenschwanz mit Lukas Bock und Lukas Culmbacher bereits in der Jugend des FSV Eintracht Hildburghausen in einer Mannschaft. Nun spielen sie noch einmal gemeinsam.

 

Vorstand/Präsident: Burkard Werner - Abteilungsleiter: Peter Jäger

Trainer: Markus Roth - Mannschaftsleiter: Peter Jäger/Jens Pohlig

Zugänge: Pascal Wagenschwanz (SV 07 Häselrieth)

Abgänge: keine

 

Aufgebot: Andreas Bartenstein, Lukas Bock, Robert Bock, Jens Bohlig, Lukas Culmbacher, Thomas Culmbacher, Maximilian Frank, Pascal Hartleb,  Dominik Hellmann, Felix Hofmann, Robert Harewood, Peter Jäger, Manuel Kick, Dominik Leipold, Jonny Müller, Steffen Müller, Marcus Scheffel, Maximilian Schild, Robby Siebensohn, Pascal Wagenschwanz, Alexander Weikard, Manuel Weikard

 

Anzahl der Spieler: 27

Zielstellung: Mittelfeldplatz

 


Rückrunde im Playoff-Modus

 

Laut Beschluss des Kreisfußballtages wird die neue Saison in Südthüringen anders ablaufen. Aufgrund von Corona und des späteren Starts in die Serie 2020/21 wird zunächst eine einfache Hinrunde gespielt. Demnach hat jedes Team 15 Begegnungen vor der Brust. Im Kalenderjahr 2020 sind bis einschließlich 15. November noch elf Spieltage angesetzt. Im neuen Jahr geht es am 13. März weiter. Die Hinrunde soll dann am 3. April 2021 beendet werden. Danach wird das 16er-Starterfeld geteilt. Die oberen acht Mannschaften spielen die Playoff-Runde und ermitteln

den Kreismeister. In der unteren Hälfte geht es um den Klassenerhalt. Durch die Aufstockung auf 16 Mannschaften könnten im Sommer 2021 gleich fünf Teams in die Kreisliga absteigen. Auch deshalb wollen natürlich möglichst alle Mannschaften diese Abstiegsrunde vermeiden.

Quelle: Freies Wort, Lokalsport Hildburghausen vom 2.9.2020
 

 Wagenschwanz wechselt ins Unterland

 

Westhausen – Fußball-Kreisoberligist SV 08 Westhausen darf sich auf einen abschlussstarken Angreifer aus der Kreisliga Südthüringen freuen. Genauer gesagt auf Pascal Wagenschwanz vom SV 07 Häselrieth. Der Vollblutstürmer und Student, der kurz vor seinem Masterabschluss in Erfurt steht, bringt eine beeindruckende Torquote mit zu seinem neuen

Verein. 69 Kreisliga-Partien absolvierte der Stürmer in den vergangenen vier Jahren für Häselrieth und erzielte dabei 85 Tore. Im Schnitt traf er also genau 1,23 Mal pro Partie.

In der gerade abgebrochenen Saison führte der 22-Jährige die Torschützenliste der Kreisliga bei zwölf Einsätzen mit 17 Treffern an. Noch beeindruckender war seine Trefferausbeute in seiner ersten Saison in Häselrieth. Hier traf er 2016/17 in

zwölf Begegnungen 22 Mal ins Schwarze. Der Wechsel nach Westhausen hat vor allem sportliche Gründe. „Ich will noch einmal Kreisoberliga spielen und habe deshalb in einem gewissen Dunstkreis nach einer neuen Herausforderung gesucht. Hier in Westhausen sehe ich die besten Möglichkeiten, mich weiterzuentwickeln. Die Mannschaft hat eine gute Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern. Zudem kenne ich Spieler wie Lucas Bock und Lukas Culmbacher schon aus der gemeinsamen Zeit im Nachwuchs bei Hildburghausen", so der Neuzugang des Kreisoberliga- Dinos. Awh

 

Quelle: Freies Wort, Lokalsport Hildburghausen vom 26.8.2020

  

Milz-Kicker haben einen neuen Trainer

 

Milz – Fußball-Kreisoberligist SV 07 trennt sich von Trainer Wolfgang Goldbach und seinem Co Markus Arnhold. „Das ist sehr schade. Beide haben in Milz eine klasse Arbeit geleistet und auch menschlich haben sie hier super reingepasst", kommentiert Daniel Eppler, Vorsitzender des SV 07 Milz den Weggang der beiden Männer an der Außenlinie. „Wolfgang hat seinen Lebensmittelpunkt in Fladungen. Der Aufwand war für ihn auf Dauer zu groß. Und Markus möchte sich eine Auszeit nehmen. Natürlich ist es schade, aber wir haben dafür Verständnis", so Eppler weiter. Als Nachfolger wird André Mohr von der SG Bibra/Wolfmannshausen (1. Kreisklasse Rhön-Rennsteig) den Trainerposten übernehmen. „André ist ein Fußball-Fachmann. Wir sind heilfroh, dass er die Stelle übernimmt", verrät der Vorsitzende, der derzeit noch Ausschau nach einem Co-Trainer hält. Mit Goldbach und Arnhold hatten sich die Grabfelder nach einer Horror- Saison, die um ein Haar im Abstieg geendet hätte, zum Überraschungsteam der Saison 19/20 gemausert. Zum Zeitpunkt der Annullierung belegten die Milzer Platz zwei der Kreisoberliga Südthüringen. Cj

 

Quelle: Freies Wort, Lokalsport Hildburghausen vom 4.8.2020

 


 

Eine Überraschung, keine Überraschung

 

Ausgerechnet beim Spitzenreiter der Fußball-Kreisoberliga Südthüringen, dem SG 1951 Sonneberg, gibt es erneut eine unerwartete Veränderung auf der Trainerposition. Und erneut hat es keine sportlichen Gründe.

 

Von Moritz Bauer

 

Sonneberg/Steinach – Sprachlos und schockiert. So beschreibt Michael Stegle, Fußball-Abteilungsleiter bei der SG 1951 Sonneberg, seinen Gefühlzustand, nachdem er am 28. Juni die Hiobsbotschaft von der Abmeldung des bisherigen Spielertrainers Sebastian Wenke erhielt. „Mit solch einer negativen Überraschung hatte ich nicht gerechnet. Dass sich Sebastian einfach so wortlos aus dem Verein abgemeldet hat, kam aus dem Nichts. Hierfür gab es im Vorfeld Keinerlei Anzeichen; das ist mir schon sehr vor dem Kopf gestoßen", blickt der Abteilungsleiter auf diesen für ihn so denkwürdigen Sonntag, den 28. Juni, zurück. Stegles Vorwurf, überraschend und aus heiterem Himmel hingeworfen zu haben, weist der ehemalige Spielertrainer Wenke entschieden zurück: „Wir trafen zusammen mit dem Mannschaftsrat im Winter einvernehmlich die Absprache, dass ich das Amt zunächst bis Sommer innehaben werde. Diese Doppelfunktion war für das halbe Jahr als Interimslösung gedacht. Deswegen war das jetzt keine Überraschung. Außerdem ist mir die Entscheidung sehr schwergefallen, den Verein zu verlassen. Das war ein Entscheidungsprozess und keine Hau- Ruck-Aktion. Freilich hat mir das Kopfzerbrechen bereitet."

 

Noch vor der Coronabedingten Spielpause titelte Freies Wort am 29. Februar in Bezug auf die Spielertrainer- Personalie Wenke „Doppelte Lust, doppelte Bürde". An Lust mangelt es dem 31-jährigen Vollblutfußballer nach eigenen Angaben nicht. Nur der enorme Zeitaufwand, den das Spielertrainer-Amt einfordert, lässt sich mit den beruflichen und privaten Verpflichtungen bei ihm einfach nicht mehr unter einen Hut bringen. Die doppelte Bürde sei zu groß geworden.  Bauchschmerzen, den Verein in der jetzigen Situation zu verlassen, habe Sebastian Wenke dennoch nicht. Es gäbe genug hungrige, dynamische junge Kräfte, die bereit wären, Verantwortung zu übernehmen. „Der Verein ist auch ohne mich personell sehr gut aufgestellt und in keiner schwierigen Situation", so Wenke weiter. „Nur deswegen konnte ich diese persönliche Entscheidung ohne Angst treffen. Ich hatte drei mega-erfolgreiche Jahre bei den 51ern. Dafür bin ich sehr dankbar. Diese schöne Zeit möchte ich keinesfalls missen."

Das erste Training

Fortan wird Wenke wieder für seinen Heimatverein, den Landesklasse- Vertreter SV 08 Steinach, auflaufen. Da er nach wie vor in Steinach wohnt, gestalte sich die Gesamtsituation für ihn einfacher; berufliche und private Verpflichtungen seien mit dieser Lösung leichter zu bewerkstelligen. Somit wird er seine fußballerische Karriere dort beenden, wo er im Kindesalter seine ersten Fußballschuhe geschnürt hat. Seit knapp vier Monaten stand aufgrund der Corona-Zwangspause alles still auf dem Post-Sportplatz an der Friedrich-Ludwig-Jahn Straße. Erst am Donnerstag kickte das Team des Kreisoberliga-Spitzenreiters wieder im Rahmen einer ersten Rasen-Trainingseinheit – natürlich mit Hygienekonzept. Und wer wird fortan Sebastian Wenke als Coach der Sonneberger ersetzen? Das Traineramt werde interimsweise der ehemalige SG-Torwart Toni Schmidt zusammen mit Co-Trainer Claus Bauer bekleiden. „Diese Lösung wird bis auf Weiteres bestehen bleiben. Momentan bereiten wir uns ja im Training nur auf Freundschaftsspiele vor. Wie es mit der unterbrochenen Saison weitergehen wird, wissen wir ja noch nicht mit Sicherheit", tut Michael Stegle kund. Doch Toni Schmidt übernimmt nicht nur den sportlichen Trainer-Staffelstab von Wenke, sondern fast gleichzeitig auch die Abteilungsleiter- Funktion von Stegle – eine übergangsweise Doppelfunktion für den 33-jährigen, der seine sportliche Laufbahn als Torwart nach einer Verletzung beendet hat. Dass sich die Personalie des Fußball-Abteilungsleiters verändern wird, stand im Gegensatz zum Trainerwechsel schon viele Monate lang fest, sei also keine Überraschung gewesen, so Stegle. Der langjährige Abteilungsleiter will in Zukunft kürzertreten und Verantwortung an den jungen Toni Schmidt abgeben: „Es ist schon gut so, dass die jüngeren Vereinsmitglieder jetzt mehr Verantwortung übernehmen wollen; das freut mich. Dennoch werde ich jetzt nicht auf einmal komplett verschwinden, ich werde dem Verein weiter mit Rat und Tat zur Seite stehen. Schließlich lasse ich hier keinen allein."

 

Freundschaftsspiele haben die 51er bisher gegen Schalkau, Heubisch und Fürth am Berg im August geplant. In der kommenden Woche wird der Thüringer Fußballverband aller Voraussicht nach entscheiden, ob die angebrochene Spielzeit regulär zu Ende gespielt oder etwa abgebrochen wird. In jedem Fall geht man aber davon aus, dass es im Laufe des Septembers wieder Punktspiele geben wird. Die Verantwortlichen der SG 1951 konnten sich zudem zwei Neuzugänge angeln, welche das Team zum Start der neuen Saison (oder zur Fortsetzung der alten Saison) verstärken werden. Patrick Florian (SC 06 Oberlind) und Nils Räder (1. FC Hirschfeld) stoßen zum Primus der Kreisoberliga Südthüringen dazu.

 

Doppelt hält besser

Mit Sebastian Wenke bekommt der SV 08 Steinach eine echte Verstärkung im Defensivbereich. Logisch, dass sich auch Sportdirektor René Queck über die Verstärkung freut. „Sebastian Wenke hilft uns in allen Belangen weiter. Er ist eine Zweikampfmaschine, torgefährlich und wird uns vor allem in der Defensive zusätzliche Stabilität geben", so Queck. Außerdem neu in Steinach: Marcel Recknagel. Wobei, so neu ist diese Personalie auch nicht, weil auch Recknagel bereits beim SV 08 spielte. „Es gab im Winter schon Kontakt. Der Spieler wollte den Verein wechseln und kam auf uns zu. Dann haben wir im Frühjahr Gespräche geführt, und Marcel hat sich entschieden, wieder die  Fußballschuhe bei uns zu schnüren", so Queck, der den Spieler gut charakterisieren kann: „Marcel ist ein sehr unbequemer Gegenspieler, zweikampfstark und bringt auch eine gewisse Erfahrung mit." Zuletzt kickte Recknagel bei Sonneberg-West. Fix

 

Quelle: Freies Wort, Lokalsport Sonneberg vom 10.7.2020

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