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Die Spielberichte der 1. Mannschaft 18/19 Kreispokal


SV Eintracht Heldburg vs. SC 09 Effelder0 - 6
SV Isolator Neuhaus-Schierschnitz vs. Hainer SV3 - 1
SC 06 Oberlind vs. Erlauer SV Grün-Weiss2 - 0
SG SV 08 Steinach vs. FSV 06 Eintracht Hildburghausen II4 - 0


1. Mannschaft 18/19 Kreispokal

SV Eintracht Heldburg vs. SC 09 Effelder
0 : 6



Die neue Dominanz

 

Drei von vier Kreispokal-Halbfinalisten kommen aus dem Landkreis Sonneberg. Der SC 09 Effelder gewinnt beim SV Eintracht Heldburg hoch mit 6:0.

Heldburg/Effelder – Die Sonneberger Mannschaften räumen alles weg. War der Kreispokal bisher eine Domäne der Hildburghäuser Teams, schickt man sich nun an, die Halbfinals komplett in den Nachbarkreis zu holen.

 

Der Viertelfinalerfolg von Effelder entstand aber viel zäher, als es das Ergebnis vermuten lässt. Zwar zeigte der Kreisoberligist von Anfang an den gepflegteren Spielaufbau, doch die Gastgeber, die um ihren Sportkameraden Herbert Heerdt trauerten, hielten stark dagegen. Aus einer kompakten Abwehr versuchte der Gast, überfallartig zu kontern. So musste Eintracht-Torwart Ronny Steigmeier gegen Toni Lenkardt mehrfach aufmerksam reagieren. Die dicken Chancen hatte aber der Außenseiter: Die einzige Unsicherheit von Effelders Abwehrchef Andy Kob wurde nicht ausgenutzt, und der ganz alleine vor dem Tor auftauchende Marco Deckert schoss unbedrängt am linken Pfosten vorbei.

 

Nach der Pause plätscherte das Spiel weiter vor sich hin. Doch nach einer guten Stunde überschlugen sich plötzlich die Ereignisse: Nach einem Ballverlust der Hausherren musste Lutz Lehmann in den Zweikampf mit Lenkardt und traf diesen klar. Den fälligen Strafstoß platzierte Stephan Funke rotzfrech in die Tormitte, während der Torwart auf links spekuliert hatte. Doch damit nicht genug: Beim folgenden Anspiel fing erneut Funke den Ball ab und lief alleine auf Steigmeier zu. Den mitgelaufenen Eric Hofmann zu bedienen und dessen Abschluss waren eins. Damit waren alle Messen gelesen. Doch der erbarmungslose Jeff Kevin Krasemann kannte keine Gnade. In den letzten Minuten schnürte er noch einen Viererpack: Erst nach Rückpass von Hofmann. Dann behielt er im Strafraum die Übersicht gegen alle. Schließlich nach Doppelpass mit Florian Töpfer und letztendlich nach Querpass von Bastian Leipold. Die nie aufsteckende, nach Platzverweis für Christoph Nogaj auch noch dezimierte Eintracht hatte dem nur noch einen Schussversuch von Denny Hartung entgegenzusetzen. Den parierte aber Torwart-Oldie Dreilich spektakulär mit dem Fuß. Auf schwerem Geläuf schwanden allerdings auch zusehends die Kräfte. Der SC-Sieg war klar verdient, fiel jedoch um drei bis vier Tore zu hoch aus. bot

 

Trainerstimmen

Marko Weigand (Heldburg): Bis zur 65. Minute haben wir meine Vorstellungen sehr gut umgesetzt. Aber dann haben wir uns mit zwei Fehlern selbst aus dem Spiel genommen. Bitter, dass unser Kapitän Peter Westhäuser so früh verletzt ausgeschieden ist.

 

Frank Vogel (Effelder): Wir haben uns zunächst schwer getan und in zwei Situationen auch Glück gehabt. Doch der Sieg ist, glaube ich, verdient. Ich bin zufrieden.

 

Heldburg: Steigmeier, Lehmann, Nogaj, Kenny Schmidt, Deckert, Westhäuser (3. Westphal), Klinnert, Stephan Schmidt, Clauß, Philipp Schmidt, Hartung

 

Effelder: Dreilich, Kob, Gehrke, Porazil, Wache, Krasemann, Steiner, Halilaj, Funke, Hofmann, Lenkardt

 

Luckau (Schleusingen) – 105 – 0:1 Funke (66.), 0:2 Hofmann (67.), 0:3/0:4/0:5(0:6 Krasemann (71./80./86./90.) – Rot: Nogaj (Heldburg/76.)

 
Quelle Freies Wort, Lokalsport Sonneberg vom 20.11.2018