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Wie geht’s jetzt weiter?

 

Die Saison beim KFA Südthüringen wird verlängert: In der Relegation stehen sich Heubisch und Haina in Häselrieth gegenüber. Auch eine Partie aus der Hinrunde steht noch aus – doch die macht das Ganze zum gordischen Knoten.

Häselrieth / Effelder. Entsprechend der beschlossenen Auf- und Abstiegsregelung ist noch ein Relegationsspiel beim Kreisfußball in Südthüringen auszutragen. Es geht um den letzten freien Platz in der Kreisoberliga für die Saison 2022/23. Hier stehen sich der Staffelzweite der Kreisliga, der FC Blau-Weiß Heubisch, und der Viertletzte der Abstiegsrunde der Kreisoberliga, der Hainaer SV, gegenüber. Es wird nur eine Begegnung geben. Diese findet voraussichtlich am Samstag, 25. Juni, in Häselrieth statt.

 

Einen Tag später soll das diesjährige Super-Cup-Finale ausgetragen werden. Hier stehen sich bekanntlich der Kreismeister und der Pokalsieger des Fußballkreises gegenüber. In diesem Jahr heißt die Begegnung demnach Erlauer SV Grün-Weiß gegen den SV Isolator Neuhaus-Schierschnitz. Dieses Match wird nach den Vorgaben des KFA in Effelder (Anstoß: Sonntag, 15 Uhr) angesetzt.

 

Aber damit ist die aktuelle Saison immer noch nicht beendet. Denn es ist doch tatsächlich noch eine Begegnung der Hinrunde der Kreisoberliga offen. Dies betrifft die Begegnung des Erlauer SV Grün-Weiß gegen die SG 51 Sonneberg. Sie war ursprünglich für den 3. April angesetzt.

Aufgrund der Nichtbespielbarkeit des Platzes in Erlau wurde das Spiel damals kurzfristig auf den Kunstrasenplatz nach Erlau verlegt, aber auch in der Anstoßzeit nach hinten verschoben. Durch diese zeitliche Verschiebung hatten dann die Sonneberger keine spielfähige Mannschaft. Der Staffelleiter hat durch den Nichtantritt der Gäste eine Spielwertung vorgenommen. Aber das Sportgericht hat dem widersprochen und im Urteil festgelegt, dass diese Begegnung durch die spielleitenden Organe neu anzusetzen ist. Dies allerdings ist dann – warum auch immer – nicht geschehen.

 

Bei entsprechender Austragung und mit einem Sieg der SG 51 Sonneberg wären die Spielzeugstädter sogar in die Meisterrunde eingezogen. Dafür wäre dann Effelder in der Abstiegsrunde gelandet. Wer blickt denn hier eigentlich noch durch? Jetzt, nach Beendigung der Kreisoberliga-Relegation und zehn Wochen später, ist dieses Match immer noch offen. Wie soll dieser gordische Knoten nun eigentlich gelöst werden?

Die Lösung soll laut Sportgerichtsbarkeiten ein Pflichtfreundschaftsspiel sein. Und dieses wird dann eine Woche nach dem Supercup Anfang Juli angesetzt werden. Dann ist aber auch schon das Spieljahresende mit dem 30. Juni überschritten. Natürlich dürfen auch überhängige Begegnungen noch im neuen Spieljahr ausgetragen werden. Hoffentlich haben dann beide Teams noch eine spielfähige Mannschaft, die dann auflaufen kann ... awh

 

Quelle: Freies Wort, Lokalsport Sonneberg + Hildburghausen vom 21.6.2022

 


Ein Antrag auf Abstiegsverzicht?

 

Noch ist die laufende Fußball-Saison nicht vorbei. Es stehen noch zwei Spieltage aus. Doch die Planungen für die neue Serie laufen auf Hochtouren.

 

Sonneberg. Ende Mai waren die Mannschaftsmeldungen für diese neue Saison fällig. Und nach diesen gibt es in verschiedenen Staffeln erdrutschartige Veränderungen. In der Kreisliga wird die vorgegebene Staffelgröße nicht einmal erreicht.

 

Aus der Kreisoberliga steigen in diesem Jahr – auch durch die Reduzierung auf eine 14-er-Staffel – bis zu vier Mannschaften ab. Dies sind die Hälfte aller Teams der laufenden Abstiegsrunde, die letzten drei der Tabelle automatisch. Der Viertletzte muss noch ein Relegationsspiel um den Verbleib gegen den Zweiten der Kreisliga austragen. Falls noch jemand aus der Kreisoberliga in die Landesklasse aufsteigt, würde dieses Ausscheidungsspiel entfallen.

 

Eine recht interessante Frage tut sich in diesem Zusammenhang mit dem in der Spielordnung des Thüringer Fußball-Verbandes (TFV) hinterlegten Verzicht auf das Aufstiegsrecht auf. Definitiv ist es ja so, dass der bereits feststehende Kreismeister (Erlau) nicht in die Landesklasse aufsteigt. Dadurch werden auch andere Mannschaften benachteiligt, und diese müssen dann zusätzlich absteigen. Berechtigt oder nicht gibt es nun die Frage, ob eine Mannschaft nicht auch auf den Abstieg verzichten könnte? Vielleicht sollte ein potenzieller Verein einfach mal einen Antrag beim Sportgericht des KFA stellen.

  

In der Kreisliga reduziert sich die Zahl der Mannschaften um mindestens die Hälfte. Die SG Lauscha/Neuhaus steht bereits als Aufsteiger in die Kreisoberliga fest. Mit Themar (aus der Meisterrunde) sowie Steinach II, Eishausen/Streufdorf und Schleusingerneundorf (alle aus der Abstiegsrunde) haben insgesamt vier Teams einen Antrag auf Rückstufung in die 1. Kreisklasse gestellt. Der SV 03 Eisfeld hatte ja schon nach der Hinrunde seine Männer-Mannschaft aufgelöst. Somit verbleiben dann lediglich sechs oder sieben Teams (je nach Ausgang der Relegation) auch in der neuen Kreisliga. Dazu kommen die drei bis vier Absteiger aus der Kreisoberliga und die Aufsteiger aus der 1. Kreisklasse aus Waldau und Fehrenbach/Schnett (jeweils als Staffelsieger) und Gleichamberg (Zweiter der Staffel West). Aus der Staffel Ost gibt es keinen weiteren Kandidaten. Somit würde die Kreisliga ihr Soll von 14 Mannschaften nicht einmal erfüllen; ein Platz bliebe leer.

 

Nach einem Beschluss des KFA wird ab der neuen Saison nur noch mit einer Staffel in der 1. Kreisklasse mit zwölf Mannschaften gespielt. Dies sind die Mannschaften, die freiwillig eine Klasse tiefer kicken wollen und die Teams der jetzigen 1. Kreisklasse auf den Plätzen drei bis sechs – mit den Ausnahmen Bedheim (Staffel West) und Lauscha/Neuhaus II (Staffel Ost). Diese beiden Teams ziehen sich in die 2. Kreisklasse zurück. Einziger Aufsteiger in die neue 1. Kreisklasse wäre Schönbrunn II. Alle anderen Teams der jetzigen 2. Kreisklasse wollen nicht aufsteigen.

 

Und auch die neue 2. Kreisklasse präsentiert sich neu: Nach einer Meinungsumfrage plädieren der Großteil der Vereine für eine dreistaffelige 2. Kreisklasse mit jeweils neun Mannschaften. Darunter sind aber auch schon sechs Vereine, die nur im System neun gegen neun gemeldet haben.

 

Noch gehen bis zum Ende der Spielserie 2021/22 am 30. Juni einige Tage ins Land. Ob dann noch alle Festlegungen Bestand haben, wird sich zeigen. Denn nachträgliche und nicht geplante Rückzüge oder gar Auflösungen sind nicht unmöglich.awh

 

 Quelle: Freies Wort, Lokalsport Sonneberg + Hildburghausen vom 8.6.2022

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