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Steinheider wird Falkner

 

Steinheid/Sachsenbrunn – Fußball-Kreisoberligist SG SV Falke Sachsenbrunn/ SV Edelweiß Crock hat einen neuen Trainer: Volker Fuchs aus Steinheid wird die sportliche Leitung übernehmen und am 18. Februar 2020 zum Trainingsauftakt mit der Mannschaft in das Restprogramm der Saison starten. Fuchs spielte als Torwart bei Wacker Steinheid Anfang der 1990-er Jahre erfolgreich Fußball – zunächst fünf Jahre lang in der Bezirksliga und in der Saison 1995/1996 sogar in der Landesklasse. Seine Mitspieler waren damals zum Beispiel Mario Winter, die Gebrüder Probst, Dieter Kurth (Gompertshausen), Mario Koch oder Ralf-Peter Burkhardt. Zuletzt war Fuchs als Coach in der Kreisoberliga Mittelthüringen im Einsatz. Bis zum Sommer trainierte er dort den FSV Oberweißbach. Seine Mannschaft belegte am Ende der Serie Rang zehn. Die Oberweißbacher hatte zur neuen Saison Daniel Meyer (zuletzt in Steinach) übernommen. Awh

 

Quelle: Freies Wort, Lokalsport Sonneberg vom 2.12.2019

 

 

Kreisliga-Knipser soll Erlauer SV verstärken

 

Erlau – Ludwig Gruchenberg, Spieler von Fußball-Kreisligist SV 08 Engertal Schleusingerneundorf, wechselt in der Winterpause zum Erlauer SV Grün-Weiß. Damit geht der 24-jährige Angreifer ab 2020 eine Klasse höher, in der Kreisoberliga, auf Torejagd. Gruchenberg erzielte in der vergangenen Saison insgesamt 29 Treffer für die Engertaler. Damit war er maßgeblich mit am Aufstieg in die Kreisliga beteiligt. Mit seiner Trefferausbeute sicherte er sich zudem die Torschützenkanone in der 1. Kreisklasse/ Staffel West. Zur Winterpause liegt der Aufsteiger aus Schleusingerneundorf aktuell mit zwanzig Punkten auf dem neunten Tabellenplatz und hat mit dem Abstiegskampf derzeit nichts am Hut. Bester Torschütze der 08er ist bislang, wie sollte es auch anders sein, einmal mehr Ludwig Gruchenberg mit 13 Treffern (Platz vier der Torjäger-Liste). Nun hat sich der Torjäger beim SV 08 Engertal Schleusingerneundorf abgemeldet und sucht bei den Grün- Weißen in Erlau eine neue Herausforderung. Gespräche zwischen den beiden Vereinen hinsichtlich der Wechselmodalitäten stehen allerdings noch aus. Awh

 

Quelle: Freies Wort, Lokalsport Hildburghausen vom 30.11.2019

 

  

Für die SG Veilsdorf/Heßberg geht es im Fußball- Kreispokal am Samstag um mehr als nur um den Einzug ins Halbfinale. Vielmehr steht die krisengebeutelte SG vor einem wegweisenden Spiel.

 

Von Carsten Jentzsch

Veilsdorf – Grau in grau: Das Wetter könnte die Stimmungslage bei der SG Veilsdorf/Heßberg derzeit besser kaum treffen. Das Schlusslicht der Kreisoberliga liegt nun schon acht Zähler hinter dem Tabellenvorletzten Sonneberg-West.

Am letzten Spieltag in diesem Kalenderjahr kassierte das Team von Trainer Marcus Kellner die dritte Niederlage in Folge. Ausgerechnet gegen den ebenso kriselnden Landesklasse-Absteiger SG Sachsenbrunn zog man den Kürzeren. Kurz vor Schluss schoss Frederik Leis die Elf vom Weihbachgrund noch tiefer in den Abstiegssumpf. Vorausgegangen war ein Fehlpass. Einer von vielen in den vergangenen Wochen. Allein in den letzten drei Spielen kassierte man elf Gegentore,  erzielte dagegen nur drei Treffer selbst. Auch Torjäger Ronny Jauch scheint das Glück irgendwie abhanden gekommen zu sein. „Die sind alle ziemlich verunsichert", bringt es Veilsdorfs Fußball-Abteilungsleiter Dittmar Börner auf den Punkt. Aus dem Sinkflug zu Beginn der Saison ist mit drei Punkten aus den letzten zehn Spielen inzwischen ein unkontrollierter Sturzflug geworden. Der Aufprall droht. Über zwei Monate ist der letzte Sieg her. Die Kreisliga rückt immer näher.

 

Einzig und allein mit einem Erfolgserlebnis dürften sich die Verantwortlichen wohl das verloren gegangene Selbstvertrauen am ehesten zurückholen. Da kommt der Pokal am Samstag doch gerade recht. Immerhin steht das Schlusslicht der Kreisoberliga, nach einem 4:1-Sieg gegen den Tabellenvierten der Kreisoberliga Oberlind, im Viertelfinale. Doch ausgerechnet der SV Westhausen reist am Samstag in den Weihbachgrund. Gegen den Ligakonkurrenten setzte es Ende September, an gleicher Stelle, eine 1:5-Niederlage. „Ich hoffe wirklich sehr, dass die Mannschaft hier zum Erfolg kommt, um entsprechend aufgemuntert in der Winterpause in die Vorbereitung zu gehen. Ansonsten wird es sehr kritisch", so Dittmar Börner. Auch Trainer Marcus Kellner wünscht sich im Moment nichts sehnlicher. „Das wäre für alle Beteiligten wohl das Beste, wenn man wieder sieht, dass es funktioniert", sagt er. Doch das Gegenteil ist derzeit der Fall. „Wir spielen nicht schlecht, erarbeiten uns Chancen, und auch im Training zieht die Mannschaft gut mit. Die Beteiligung ist mit 14, 15 Mann nach wie vor hoch. Dafür muss ich meiner  Mannschaft wirklich mal ein Kompliment aussprechen. Auch in dieser schwierigen Phase holen sie das Beste aus sich raus." Auf die Frage, warum es derzeit einfach nicht klappen will, weiß Kellner allerdings auch nicht so recht eine Antwort. „Wenn ich das wüsste, dann hätte ich schon längst was unternommen", gibt sich der Trainer der Keramiker offen. Sicherlich habe es etwas mit fehlendem Selbstvertrauen zu tun. „Klappt eine Aktion nicht, klappt die andere nicht. Da greift dann ein Rad ins andere", versucht der Trainer, das Dilemma in Worte zu fassen. Bei der Partie am Samstag hofft der Trainer auf den unbedingten Willen, die 1:5-Pleite vergessen zu machen. „Wir mussten die Partie im September mit einigen Juniorenspielern bestreiten. Die Truppe, die am Samstag auf dem Platz steht, ist eine andere", so Kellner.

 

Auch Westhausens Trainer Markus Roth erwartet ein anderes Spiel, warnt sogar eindrücklich vor der krisengebeutelten Spielgemeinschaft. „Ich gehe davon aus, dass die Veilsdorfer angesichts des Ligaspiels mit Schaum vorm Mund auflaufen werden. Zudem haben die letzten Ergebnisse, bis auf das 0:5 in Effelder, gezeigt, dass sie nah dran sind an einem Erfolgserlebnis. Die Form ist ansteigend", so Roth, der mit seinem Team in dieser Saison ebenfalls durch eine Krise gehen musste. Nach dem achten Spieltag hatten die Unterländer erst zwei mickrige Punkte auf dem Konto. Doch inzwischen ist der Liga-Dino alles andere als vom Aussterben bedroht. Mit ruhigem Gewissen überwintern die Unterländer mit 18 Punkten auf einem Nichtabstiegsplatz. Nach sechs Niederlagen und zwei Unentschieden sicherten sich die Westhäuser ausgerechnet mit dem 5:1 in Veilsdorf die ersten drei Punkte. Für Roth war es schon ein „Wendepunkt", seiner Ansicht nach haben aber erst die Siege über den Tabellenzweiten aus Milz sowie den Dritten aus Effelder das Selbstvertrauen  zurückgeholt. „Wenn du gegen Mannschaften, die oben dran stehen, punktest, dann ist das sehr viel mehr wert", sagt er. Eine Formel, wie man wieder in die Erfolgsspur zurückfindet, und die eins zu eins übertragbar ist, kennt allerdings auch er nicht. Es komme auf viele Faktoren an. In der schwierigen Phase zu Saisonbeginn habe man auch, ohne dabei zu viel auszuplaudern, in Sachen Taktik an ein paar Schräubchen gedreht. Auch das hatte Roth zufolge Anteil an der Kehrtwende. Aber so richtig bergauf gehe es eben erst, wenn ein Spiel mal wieder gewonnen wird. Dass das der SG Veilsdorf  ausgerechnet am Samstag gelingt, wollen die Westhäuser unbedingt verhindern. In Veilsdorf würden sie dagegen gern mit einem Halbfinaleinzug die geschundene Seele einbalsamieren wollen. Veilsdorfs Urgestein und Vorsitzender des  Kreisfußballausschusses (KFA) Südthüringen, Dittmar Börner, hätte jedenfalls auch nichts dagegen, wäre die Stimmung auf der anschließenden Ehrenamtsveranstaltung des KFA im Gemeindezentrum Heßberg (19 Uhr) doch irgendwie sorgenfreier. Weniger Endzeit, mehr Aufbruch ...

 

Quelle: Freies Wort, Lokalsport Hildburghausen vom 15.11.2019

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